Kompetenzzentrum Demenz

Sozialministerin zeichnet Modellprojekt gegen Demenz am Lohner Krankenhaus aus

(v.l.n.r.)
Ulrich Pelster -Geschäftsführer der Kliniken Lohne und Vechta, Vorstandsvorsitzender der Schwester Euthymia Stiftung
Thomas Meyer - Geschäftsführer des St. Franziskus-Hospitals Lohne
Nora Wehrstedt -Vizepräsidentin der Pflegekammer Niedersachsen,
Dr. Jürgen Brommer - Vorsitzender, Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen e. V.,
Dr. Carola Reimann - Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung,
Helge Engelke - Verbandsdirektor, Niedersächsische Krankenhausgesellschaft e. V.
Marion Pahlmann - Projektkoordinatorin Demenz am St. Franziskus-Hospital Lohne
Dirk Nösing - Leiter Finanzen der Schwester Euthymia Stiftung
Dr. med. Elisabet Teske – Chefärztin der Geriatrie am St. Franziskus-Hospital Lohne
(Fotoquelle: Niedersächsisches Sozialministerium)

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann hat neun Krankenhäuser für herausragende Projekte mit Fördermitteln ausgezeichnet - darunter auch das St. Franziskus-Hospital Lohne. Auf diesem Wege möchte das Sozialministerium Krankenhäuser unterstützen, die Versorgung von demenzkranken Patientinnen und Patienten während eines Krankenhausaufenthaltes weiter zu entwickeln. Das St. Franziskus-Hospital erhält zweckgebunden 176 400 Euro.

Das künftige Kompetenzzentrum Demenz basiert dabei auf drei Säulen:
Neben einer Angehörigen-Anlaufstelle bildet ein an dem neuen Expertenstandart Demenz orientiertes, abgestuftes Schulungsprogramm des gesamten Personals im Krankenhaus Lohne den Schwerpunkt. Die Öffentlichkeit und alle an der Versorgung beteiligten Professionen sind im Rahmen von Informationsveranstaltungen und einem Symposium zu einem Netzwerk einladen. Die Bildung verschiedener Arbeitsgruppen hat bereits begonnen, um zügig mit der Umsetzung der Vorhaben zu beginnen. 

Folgende Maßnahmen sind bereits in der Realisierung:

Eine Angehörigenberatung, die von Außenstehenden zunehmend in Anspruch genommen wird, um den Herausforderungen des Alltags gewachsen zu sein.

Schwerpunkte der Beratung liegen in der Information über:

  • das Krankheitsbild Demenz
  • inwiefern die Krankenhausabläufe und -behandlungen die Erkrankung beeinflussen
  • krankheitsbedingte Verhaltensweisen und Verständnis hierfür zu schaffen
  • Vermehrt melden sich auch Ratsuchende, die vermuten an einer Demenz zu erkranken. Es werden keine Demenztests und Diagnostik angeboten, sondern im Gespräch wird gemeinsam überlegt, woher die Gedächtnislücken, die meistens der Anlass sind, herrühren könnten und was die nächsten Schritte sein sollten.

Im Rahmen der Netzwerkarbeit fanden bereits Schulungen von Betreuungskräften, Altenpflegern, Pflegehelfern und Ehrenamtlichen anderer Institutionen statt. Weitere Schulungen und Vorträge sind in Planung.

Alle an der Versorgung der Patienten beteiligten Mitarbeiter werden je nach Patientenkontakt und Arbeitsschwerpunkt individuelle geschult. Alle weiteren Mitarbeiter und Interessierte können freiwillig an Informationsschulungen teilnehmen.

Bei Interesse oder Rückfragen nehmen Sie gerne Kontakt mit Frau Langhorst auf.

Über die weitere aktuelle Entwicklung informieren wir Sie hier zeitnah. 

 

 

Kontakt:

Beate Langhorst
Projektkoordination Demenz
Fon (0 44 42) 81-230

kompetenzzentrum-demenz@kh-lohne.de

 

Angehörigenberatung:
dienstags 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr und nach individueller Absprache
(kostenfrei und anonym in einem geschützten Raum)
Verwaltungstrakt im 1. Stock

 

Bis auf weiteres erfolgt die Beratung ausschließlich telefonisch unter
Fon 0160 90 18 44 78