15.01.2021 00:00

Zertifizierte Versorgung: St. Marienhospital Vechta und St. Franziskus-Hospital Lohne als Traumazentren bestätigt


Chefärzte Dr. Hilgenberg (l.) und Guzmán (r.)

Rund 2,3 Millionen Menschen in Deutschland verunglücken jährlich. Ob Verkehrsunfall oder schwerer Sturz: In einem Traumazentrum finden Menschen mit unterschiedlichsten Verletzungen Behandlung. Im Rahmen von Zertifizierungs-Audits der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. wurden das St. Marienhospital Vechta und das St. Franziskus-Hospital Lohne wiederholt als Traumazentren bestätigt: „Regionales Traumazentrum“ in Vechta – „Lokales Traumazentrum“ in Lohne.

Wenn ein Unfall passiert, zählt jede Minute. Die Überlebenschancen sind deutlich besser, wenn der Schwerverletzte schnell und mit breiter Fachkompetenz behandelt wird. Eine hochwertige Versorgung von schwer- und mehrfach Verletzten wurden dem St. Marienhospital Vechta sowie dem St. Franziskus-Hospital Lohne erneut durch die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) bestätigt. Beide Häuser erfüllen die hohen strukturellen, personellen und organisatorischen Voraussetzungen, die an ein Traumazentrum gestellt werden. 

Besonderen Grund zur Freude hatte Dr. Jens Hilgenberg, Chefarzt der Orthopädie, Hand- und Unfallchirurgie im Vechtaer Krankenhaus, das als „Regionales Traumazentrum“ sogar als Traumazentrum der zweithöchsten Qualitätsstufe ausgezeichnet wurde – und sich somit im Vergleich zur letzten Zertifizierung in der Versorgung der Patientinnen und Patienten steigern konnte. Im Rahmen der Zertifizierungs-Audits überprüften externe Auditoren die Abläufe der Kliniken zur Versorgung Schwerverletzter nach den Vorgaben der DGU. „Dass wir erneut die Anforderungen erfüllen konnten, zeigt uns einmal mehr, welche hohen Standards unsere Häuser setzen“, freute sich auch Carlos Guzmán, Chefarzt im St. Franziskus-Hospital Lohne. Als „Lokales Traumazentrum“ ist das St. Franziskus-Hospital Lohne auch überregional für die hohe Kompetenz auf dem Gebiet der Handchirurgie bekannt. 

„Für eine bestmögliche Versorgung sind nicht nur eine modernste technologische Ausstattung und exzellentes fachliches Personal gefragt, auch eine schnelle und interdisziplinäre Zusammenarbeit ist unverzichtbar.“, so die beiden Chefärzte Guzmán und Hilgenberg. Insbesondere in einem Flächenland wie Niedersachen sei eine reibungslose, enge Abstimmung und Versorgung Schwerverletzter bedeutsam, um langwierige Folgeschäden zu minimieren. Gemeinsam mit neun weiteren Häusern bilden das Vechtaer und das Lohner Krankenhaus daher das Traumanetzwerk Süd-West-Niedersachen, welches die Zusammenarbeit der einzelnen Häuser stärkt und eine zielgerichtete und umfassende Behandlung verletzter Patientinnen und Patienten gewährleistet.


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