25.02.2018 10:34

SES-Nothelfer, eine App kann Leben retten


Schwester Euthymia Stiftung entwickelt App für Notfälle mit Kindern und Erwachsenen

Wie reagiert man richtig, wenn das Kind einen Fremdkörper verschluckt hat und was ist bei Vergiftungen zu vermeiden? Wie wird ein Kind oder ein Erwachsener wiederbelebt,  wo ist der nächste Defibrillator und welche Apotheke hat Notdienst?  Auf diese Fragen gibt die  SES-Nothelfer App, die von der Schwester Euthymia Stiftung entwickelt wurde, die richtigen Antworten.  „Wir möchten mit dieser App den Menschen im Oldenburger Münsterland und den umliegenden Regionen einen mobilen Notfall-Helfer an die Hand geben, mit dem sie schnell Erste Hilfe leisten können oder die richtigen Ansprechpartner finden“, so Ulrich Pelster, Vorsitzender der Schwester Euthymia Stiftung. Die App ist wie ein virtueller „Notfall-Koffer“ für Notfälle in der Familie, bei der Arbeit oder im Straßenverkehr.

Über mehrere Monate haben Vertreter der Krankenhäuser in Cloppenburg, Lohne und Vechta gemeinsam an der Entwicklung der App gearbeitet. Die Umsetzung erfolgte durch die Firma Future Health GmbH.  Auf die Notfallversorgung von Säuglingen und Kindern wurde dabei ein besonderer Schwerpunkt gelegt. So beschreibt die App zum Beispiel, wie ein Kind oder ein Säugling mit Mund-zu-Mund-Beatmung wiederbelebt werden kann oder wie mit leichten Schlägen auf den Rücken verschluckte Fremdkörper gelöst werden können.  Neben ausführlichen Beschreibungen werden stilisierte Darstellungen eingesetzt, die die wichtigsten Handgriffe zeigen. Auch Tipps für die Ausstattung einer Kinder-Notfall-Box gibt die App.  Über einen Notruf-Button kann direkt die  112 angerufen werden.  Ein weiterer Button verbindet mit den wichtigsten Notfall-Nummern wie Ärztlicher Notdienst oder Giftnotruf. 

Unter dem Menüpunkt „Herzinfarkt, Schlaganfall, Aneurysma, Thrombose“ werden die häufigsten Symptome erläutert, die es dem Ersthelfer erleichtern, die richtigen Hilfsmaßnahmen einzuleiten.  Die App ermöglicht es zudem, schnell die nächstgelegene Notdienst-Apotheke zu finden und mit nur wenigen Klicks kann in Sekundenschnelle der nächste Defibrillator geortet werden. So kann die App zum Lebensretter werden.

Aktuelles aus den drei Kliniken erfahren die Nutzer über den Menüpunkt Klinikverbund. Dazu zählen die Vorträge zu Gesundheitsthemen im Rahmen des Patientenforums, die Kontakte zu den Chefärzten oder die aktuellen Informationen zu unseren Leistungen.

Bildmaterial:  Martina Böckermann

Bild: Stellten die neue App vor: Vorne von links: Nicole Korf (Leiterin Marketing Schwester Euthymia Stiftung), Lutz Birkemeyer (Geschäftsführer St. Josefs Hospital Cloppenburg). Hinten von links: Aloys Muhle (Geschäftsführer St. Marienhospital Vechta), Dr. Carsten Giehoff (Leitung IT Schwester Euthymia Stiftung), Ulrich Pelster (Vorsitzender des Vorstandes der Schwester Euthymia Stiftung und Geschäftsführer des St. Marienhospitals Vechta und des St. Franziskus Hospitals Lohne), Thomas Meyer (Geschäftsführer St. Franziskus Hospital Lohne), Dirk Nösing (Leitung Finanzen Schwester Euthymia Stiftung)

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