23.02.2017 17:38

Eine neue Kinderklinik und ein innovativer Demenzbereich für das Oldenburger Münsterland


Sehr erfreuliche Nachrichten für die Menschen im Oldenburger Münsterland: im Planungsausschuss des Sozialministeriums Hannover wurden gestern zwei wegweisende Maßnahmen beschlossen: am St. Marienhospital Vechta wird eine neue und größere Kinderklinik errichtet, am St. Franziskus-Hospital wird in Anbindung an die Geriatrie ein interdisziplinärer Behandlungsbereich Demenz entstehen. Beide Maßnahmen werden mit insgesamt etwa 9 Millionen Euro in das Förderprogramm 2017 des Landes Niedersachsen aufgenommen.

„Wir bedanken uns sehr herzlich bei der Sozialministerin, den Mitarbeitern des Referates Krankenhäuser und den Vertretern der Kostenträger für die außerordentlich konstruktive Begleitung dieser Projekte“, so Ulrich Pelster, Geschäftsführer der beiden Krankenhäuser. „Wir ordnen diese Förderung auch als Anerkennung der Initiative Zweiplus ein.“ Unter diesem Namen werden die beiden Krankenhäuser zusammengeführt.

Die Kinderklinik Vechta wird im Bestand komplett neu strukturiert und um eine Aufstockung erweitert. „Dadurch werden wir den kontinuierlich steigenden Patientenzahlen und dem Wunsch der Eltern, ihre Kinder im stationären Aufenthalt zu begleiten, gerecht“, teilt Aloys Muhle, Geschäftsführer des St. Marienhospitals Vechta, mit. Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin mit der integrierten Intensivstation für kranke Neugeborene und Frühgeborene höchster Qualitätsstufe (Level I) ist von größter Bedeutung für die Versorgung der Menschen zwischen Oldenburg und Osnabrück. Das Fördervolumen bewegt sich bei 5,7 Millionen Euro.

Mit dem sogenannten Demenzbereich, angegliedert an die Geriatrie des St. Franziskus-Hospitals, werden wesentliche Teile des Erdgeschosses neu strukturiert. „Dr. Andreas Rahn als Chefarzt der Abteilung hat hier ein sehr innovatives Konzept entwickelt, das eine große Versorgungslücke  in der Region schließen wird“, erklärt Thomas Meyer, Geschäftsführer des Lohner Krankenhauses. Hier beträgt die Fördersumme ca. 3 Mio. €.

Die Krankenhäuser sind nun mit der Fein- und Genehmigungsplanung der beiden Maßnahmen beschäftigt, um einen zügigen Baubeginn in 2017/ 2018 sicherzustellen. Mit zusammen etwa 500 Betten und jährlich mehr als 30.000 Patienten sind die in der Initiative Zweiplus zusammengeschlossenen Häuser die  zentralen Gesundheitsdienst-leister zwischen Oldenburg und Osnabrück. Die beiden Hospitäler bauen schrittweise Schwerpunkte auf  - mit dem Ziel, insbesondere anspruchsvolle und komplexe Leistungen im Wettbewerb mit den Oberzentren ortsnah sicherzustellen.  


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